Die RĂĽden 

 

Ein Spielfilm von Connie Walther, Dorothee Schön und Nadin Matthews

 

Sie rasten aus. Oft ohne erkennbaren Grund. Ihre Betreuer sagen, sie hätten eine niedrige Frustrationstoleranz. Sie haben ihre Aggressionen nicht unter Kontrolle. Mit ihrer Umwelt können sie nicht wirklich kommunizieren. Sie suchen Streit, um sich abzureagieren. Zuviel Testosteron. Ihre Körpersprache ist einschüchternd. Wenn sie einem entgegenkommen, wechselt man lieber die Straßenseite. Meist sind sie sozial verwahrlost und haben selbst schon Gewalt erlebt. Sie sind gefährlich. Deswegen hat man sie weggesperrt.

 

Es geht um Tierheimhunde, die nicht vermittelbar sind, weil sie Menschen beißen. Und es geht um junge Gewalttäter, die zu einer Haftstrafe verurteilt sind. Und es geht darum, was passiert, wenn die einen auf die anderen treffen.

 

In Koproduktion mit SWR, gefördert von BKM, MFG

 

Stand: Drehvorbereitung

 

 

Macht euch keine Sorgen

 

Regie: Emily Atef

Buch: Jana Simon, Kathi Liers

 

Eine Familie sitzt gemeinsam beim Abendbrot, an den Wänden hängen Dokumente ihres Lebens: Man sieht Urlaubfotos, ein Kreuz. Der Abend wird durch die Ankunft von zwei Beamten des Landeskriminalamts gestört. Der ĂĽberrumpelten Familie teilt man mit, dass der älteste Sohn Jakob sich nicht, wie angenommen, in Spanien aufhält, sondern sich wahrscheinlich dem IS in Syrien angeschlossen hat. Ein Schock fĂĽr die Eltern. Mehrmals versuchen sie Jakob zu erreichen. 

Und tatsächlich nimmt Jakob aus einem Aufnahmelager Kontakt zu seinen Eltern auf und lässt durchblicken, dass er sich vorstellen kann, zurück nach Hause zu kommen. Es gelingt dem Vater bei einer abenteuerlichen Reise an die syrische Grenze, seinen Sohn wieder in die Arme zu schließen.

Doch zurück in Deutschland reagiert das Umfeld der Familie misstrauisch. Ist Jakob aus freien Stücken nach Hause gekommen und hat sich von der Ideologie des IS losgesagt, oder wurde er als Schläfer in die Heimat geschickt?

 

Produktion: zero one film im Auftrag des WDR

Stand: Drehvorbereitung

 

 

24h Bayern

Dokumentation
Idee: Volker Heise

Projektregie: Volker Heise

Co-Regie: Britt Beyer

Erzählt wird ein Tag in Bayern aus der Perspektive seiner Bewohnerinnen und Bewoh­ner, 24 Stunden lang, von sechs Uhr morgens bis sechs Uhr morgens, in Echtzeit.  Im  Mittelpunkt stehen die Menschen und ihr Alltag.
Gedreht wurde die Dokumentation am 3. Juni 2016 mit insgesamt 105 Teams, die verstreut über ganz Bayern parallel drehen, in Oberbayern wie in Unterfranken, im Allgäu wie im Bayerischen Wald. Die Teams werden geleitet von erfahrenen Regisseurinnen und Regisseuren, die ihren jeweils eigenen Stil in das Projekt hineinbringen. Ausgestrahlt wird das Programm genau ein Jahr später, am 3. Juni 2017, im Bayerischen Rundfunk, und läuft dort ohne Unterbrechung 24 Stunden lang, von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr morgens.
Das Projekt ist ein ethnologisches Abenteuer, ein repräsentativer Schnitt durch die Gesellschaft, der den Alltag in Bayern einfängt - zuerst für das Fernsehprogramm, dann als visuelles Gedächtnis für die Zukunft. Das gesamte Rohmaterial wird aufbereitet und archiviert und den Menschen in 10, 50 oder 100 Jahren erzählen, wie wir gelebt haben, im Jahr 2016. Eine nachhaltige Chronik und ein Schatz für die Menschen, die nach uns kommen.

Produktion: zero one film und megaherz film, im Auftrag des Bayerischen Rundfunks

Stand: Postproduktion

 

 

 

Fieber

 

Ein Film von Katharina Weingartner

 

Alle 60 Sekunden stirbt in Afrika ein Kind an Malaria. Die Krankheit ist für den Tod von mehr als einer Millionen Menschen im Jahr verantwortlich, 90% davon in der Region Schwarzafrika. Jenseits der menschlichen Tragödien verursacht die Malaria einen jährlichen wirtschaftlichen Schaden von über 12 Billionen US Dollar.

Und trotz umfangreicher Forschung gibt es derzeit keinen einzigen Ansatz für den Kampf gegen die Malaria, der das Potenzial für eine langfristige Lösung birgt – noch nicht. Im Gegenteil, Plasmodium ist einer der ältesten bekannten Parasiten auf der Erde und hat eine entscheidende Rolle in verschiedenen Kriegen gespielt; aber der Kampf gegen die Malaria bleibt noch zu gewinnen.

 

In 1955 initiierte die WHO eine globale Anstrengung, die Malaria auszurotten, die jedoch nur in Ländern mit gemäßigtem Klima erfolgreich war. Für die Länder in Afrika, Indien und Südost-Asien ist die Lösung noch nicht gefunden. Die Ansätze reichen hier von traditioneller chinesischer Kräutermedizin zu halbsynthetischen Medikamenten, von der Verteilung von mit Insektizid behandelten Mosquitonetzen zu teuren Impfprogrammen. Der Parasit fordert die globale Gemeinschaft, die Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens und private Hilfsorganisationen.

Für THE FEVER konzentriert sich Katharina Weingartner auf die komplexe Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Malaria und beobachtet die Suche nach einer Lösung. Der Film führt uns zu den Menschen, die in der Gesundheitsindustrie arbeiten und zu denen, die die Krankheit zu überleben versuchen.

 

Gefördert von ÖFI Österreichisches Filminstitut, ORF Film-/Fernsehabkommen, Land Vorarlberg / Kultur, FFA, MBB, SWR/ARD, BAK, Züricher Filmstiftung, SRF

 

Stand: Dreharbeiten

 

 

In Produktion
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