Die RĂŒden 

 

Ein Spielfilm von Connie Walther und Dorothee Schön

 

Sie rasten aus. Oft ohne erkennbaren Grund. Ihre Betreuer sagen, sie hĂ€tten eine niedrige Frustrationstoleranz. Sie haben ihre Aggressionen nicht unter Kontrolle. Mit ihrer Umwelt können sie nicht wirklich kommunizieren. Sie suchen Streit, um sich abzureagieren. Zuviel Testosteron. Ihre Körpersprache ist einschĂŒchternd. Wenn sie einem entgegenkommen, wechselt man lieber die Straßenseite. Meist sind sie sozial verwahrlost und haben selbst schon Gewalt erlebt. Sie sind gefĂ€hrlich. Deswegen hat man sie weggesperrt.

 

Es geht um Tierheimhunde, die nicht vermittelbar sind, weil sie Menschen beißen. Und es geht um junge GewalttĂ€ter, die zu einer Haftstrafe verurteilt sind. Und es geht darum, was passiert, wenn die einen auf die anderen treffen.

 

 

In Koproduktion mit SWR, gefördert von BKM, MFG

 

Stand: In Vorbereitung

24h Bayern

Dokumentation
Projektregie und Idee: Volker Heise

ErzĂ€hlt wird ein Tag in Bayern aus der Perspektive seiner Bewohnerinnen und Bewoh­ner, 24 Stunden lang, von sechs Uhr morgens bis sechs Uhr morgens, in Echtzeit.  Im  Mittelpunkt stehen die Menschen und ihr Alltag.
Gedreht wurde die Dokumentation am 3. Juni 2016 mit insgesamt 105 Teams, die verstreut ĂŒber ganz Bayern parallel drehen, in Oberbayern wie in Unterfranken, im AllgĂ€u wie im Bayerischen Wald. Die Teams werden geleitet von erfahrenen Regisseurinnen und Regisseuren, die ihren jeweils eigenen Stil in das Projekt hineinbringen. Ausgestrahlt wird das Programm genau ein Jahr spĂ€ter, am 3. Juni 2017, im Bayerischen Rundfunk, und lĂ€uft dort ohne Unterbrechung 24 Stunden lang, von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr morgens.
Das Projekt ist ein ethnologisches Abenteuer, ein reprĂ€sentativer Schnitt durch die Gesellschaft, der den Alltag in Bayern einfĂ€ngt - zuerst fĂŒr das Fernsehprogramm, dann als visuelles GedĂ€chtnis fĂŒr die Zukunft. Das gesamte Rohmaterial wird aufbereitet und archiviert und den Menschen in 10, 50 oder 100 Jahren erzĂ€hlen, wie wir gelebt haben, im Jahr 2016. Eine nachhaltige Chronik und ein Schatz fĂŒr die Menschen, die nach uns kommen.

Produktion: zero one film und megaherz film, im Auftrag des Bayerischen Rundfunks

Stand: Materialsichtung & Schnitt


Paradies (AT)

Regie: Florian Schewe

Drehbuch: Sarah Schill, Florian Schewe

SozialpĂ€dagoge Wolski und der „elternlose“ junge GewalttĂ€ter Marcel reisen auf eine einsame Insel ans andere Ende der Welt, irgendwo im Königreich Tonga.
Der Eine mit dem Ziel, dort ein Projekt fĂŒr schwer erziehbare Jugendliche aufzubauen und damit berufliche und private ErfĂŒllung zu finden. Denn mit seinem eigenen Kind, dem eigenen Leben in Deutschland hat Wolski es nicht geschafft.
Der Andere am Anfang seines Erwachsenenlebens, ohne Ideen oder Ziele, sein Leben scheinbar gescheitert, bevor es ĂŒberhaupt begonnen hat
vor der ultimativen Sehnsuchts-Kulisse prallen diese beiden Welten aufeinander.

In Koproduktion mit ZDF / Das kleine Fernsehspiel und ARTE.

Stand: Postproduktion (Dreharbeiten auf Tonga von April bis Mai 2016)



Beuys


ein Dokumentarfilm von Andres Veiel


Mit dem Film stellt sich der renommierte Filmemacher Andres Veiel dem großen Enigma zeitgenössischer Kunst. Das tote Kaninchen, der Kojote, 7000 BĂ€ume, das Pferd, der Honig, der Filz, das Fett. Kunst gleich Kapital. Beuys boxt. Beuys verwirrt, inspiriert, er provoziert, verzĂŒckt - die SchlĂŒsselfigur der 60er Kultur-Revolte verunsichert bis heute Markt und Börse.
Der Film ist die persönliche Suche nach einer Zeit, in der Kunst, Leben und Lebensunterhalt Kernthemen gesellschaftlicher Debatte und Ideal einer Jugend im Aufbruch waren.

Kamera: Jörg Jeshel
Schnitt: Stephan Krumbiegel, Olaf VoigtlÀnder

In Koproduktion mit Terz Film, SWR/ARTE, WDR.
Gefördert  von Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg, FFA, BKM, MEDIA, DFFF.

 

Verleih: Piffl Medien


Stand: Postproduktion



Fieber

 

Ein Film von Katharina Weingartner

 

Alle 60 Sekunden stirbt in Afrika ein Kind an Malaria. Die Krankheit ist fĂŒr den Tod von mehr als einer Millionen Menschen im Jahr verantwortlich, 90% davon in der Region Schwarzafrika. Jenseits der menschlichen Tragödien verursacht die Malaria einen jĂ€hrlichen wirtschaftlichen Schaden von ĂŒber 12 Billionen US Dollar.

Und trotz umfangreicher Forschung gibt es derzeit keinen einzigen Ansatz fĂŒr den Kampf gegen die Malaria, der das Potenzial fĂŒr eine langfristige Lösung birgt – noch nicht. Im Gegenteil, Plasmodium ist einer der Ă€ltesten bekannten Parasiten auf der Erde und hat eine entscheidende Rolle in verschiedenen Kriegen gespielt; aber der Kampf gegen die Malaria bleibt noch zu gewinnen.

 

In 1955 initiierte die WHO eine globale Anstrengung, die Malaria auszurotten, die jedoch nur in LĂ€ndern mit gemĂ€ĂŸigtem Klima erfolgreich war. FĂŒr die LĂ€nder in Afrika, Indien und SĂŒdost-Asien ist die Lösung noch nicht gefunden. Die AnsĂ€tze reichen hier von traditioneller chinesischer KrĂ€utermedizin zu halbsynthetischen Medikamenten, von der Verteilung von mit Insektizid behandelten Mosquitonetzen zu teuren Impfprogrammen. Der Parasit fordert die globale Gemeinschaft, die Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens und private Hilfsorganisationen.

FĂŒr THE FEVER konzentriert sich Katharina Weingartner auf die komplexe Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Malaria und beobachtet die Suche nach einer Lösung. Der Film fĂŒhrt uns zu den Menschen, die in der Gesundheitsindustrie arbeiten und zu denen, die die Krankheit zu ĂŒberleben versuchen.

 

Dauer: 90 Minuten

Gefördert von ÖFI Österreichisches Filminstitut, ORF Film-/Fernsehabkommen, Land Vorarlberg / Kultur, FFA, MBB, SWR/ARD, BAK, ZĂŒricher Filmstiftung, SRF

In Produktion
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